Cahuita – Tag 1

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Bevor ich über Cahuita und die südliche Karibik hier in Costa Rica schreibe noch zu gestern Abend/Nacht (es wir wohl etwas länger):

Die Turtle-Tour begann um 21:20 (normalerweise haben wir uns bisher so um spätestens 20Uhr ins Bett gelegt). Unser Strandabschnitt war die Nummer 4 und der Zeit-Slot für mögliche Schildkröten-Sichtung war zwischen 22Uhr und 24 Uhr. Wenn in dieser Zeit kein Schildkrot an Strandabschhnitt 4 seine Eier an Land ablegen wollte, hatten wir Pech.  Mit unserem Guide und einer anderen Schweizer-Familie (in Tortuguero hatte es „leider“ unglaublich viele Schweizer), machten wir uns zuerst bei strömendem Regen Richtung Sektor 4. Unter einem Unterstand konnten wir, immerhin sitzend warten und unser Guide hat noch ein paar Fakten über die Schildkröten erzählt. Manuel hat dies wohl schon nicht mehr mitbekommen, da er bereits halb liegend, halb sitzend eingeschlafen war, wir sind an diesem Tag ja auch bereits ca. um 5Uhr aufgestanden).

Irgendwann wohl nach 22Uhr (wir durften weder Handy noch Smartwatch auf uns tragen), kam die Info dass wir nun an den Strandabschitt 4 dürfen. Zuerst mussten wir aber noch ca. 800Meter quer zum Meer durch knöcheltiefes Wasser waten, links und rechts Regenwald und so gut wie stock dunkel (nur der Guide hatte eine Taschenlampe). Am Strand angekommen mussten wir wieder warten. Langsam hatte ich ein deja-vu, ähnliches (laufen, warten, laufen, warten) hatte ich im Militär bereits mehrmals erlebt…

Wir waren aber froh immerhin schon sehr Nahe an einer Schildkröte zu sein. Wir malten uns gedanklich natürlich bereits Bilder aus wie riesengross die Schildkröte sein könnte. Irgendwann kam dann die Info dass wir nun zur Schildkröte können.

Wir waren schon etwas enttäuscht, dass die Schildkröte zwar etwas grösser war als die am Pazifik, aber nicht die erhoffte oder erträumte riesen Meeresschildkröte (bsp. Lederschildkröte). Das beste – also eigentlich  ist es schon fast tragisch – war, dass die arme Schildkröte gar keine Eier legen konnte, da ein Hai ihr die rechte hintere Flosse abgebissen hatte und sie damit nicht die nötige Nest tiefe graben konnte.

Normale Menschen sehen normale Schildkröten, wir hingegen sehen eine Schildkröte welche sich gegen einen Hai behauptet hat und den Lebenswillen hatte weiterhin Eier am Strand abzulegen und für Nachwuchs zu sorgen.

PURA VIDA!

Um ca. 23:30 sind wir dann durch den Dschungel und die Schlammlöcher zurück marschiert. Der Guide hatte uns noch ein paar Frösche gezeigt und wir haben noch erfolglos nach einer Schlange ausschau gehalten. Zurück im Hotel waren dann alle froh endlich schlafen gehen zu können.

Am Morgen mussten wir bereits wieder zeitig aufstehen, da unser Boot um 8:40Uhr Richtung Festland ablegte. Mit dem Auto mussten wir dann noch anstrengende 4 Stunden nach Cahuita fahren (sehr viele Lastwagen welche Richtung Puerto Limon). Das Cabana wurde uns durch David einem ausgewanderten Italiener übergeben. Er hatte auch noch sehr viele und gute Tipps und Infos für uns.

Da wir an diesem Tag weder richtig Frühstück, noch Mittagessen hatte (und ich (Greg) langsam krummelig wurde), waren wir in einem einfach Soda noch was essen gegangen. Unterwegs haben wir bereits wieder ein Faultier gesehen und noch eins bei der Gelateria (das Eis war auch sehr lecker). Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch kurz im Meer baden (Playa Negra – schwarzer Lavasand).

Auf der Fahrt zurück zum Festland – fehlender Schlaf muss nachgeholt werden
Endlich was zu beissen: Casado con Fajita de Pollo, oder so…
ein faules Faultier…
und noch ein Faultier
und noch 3 Faultiere beim Eis schlecken. Im Hintergrund der Nationalpark mit dem Playa Blanca.
Zum Playa Negra
Am Play Negra. Es regnete übrigens (war ja auch bereits Nachmittag), aber hatte sicher noch ca. 28Grad

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