Heute früh sind wir etwas eher aufgestanden. Zum Frühstück gab es ein Sandwich mit Avocado und Ei. Danach sind wir losgefahren zu den Glasbodenbooten an der bekannten Kabira Bay. Dort soll man schöne Korallenriffe, bunte Fische und Schildkröten sehen. Weil die Ebbe- und Flutzeiten gemäß Gemini ideal für 10:30 Uhr waren, sind wir also zeitiger los. Leider gab es schon im Online-System keine Tickets mehr. Als wir dort waren, sind wir etwas herumgelaufen und uns wurde gesagt, dass die bessere Wasserqualität erst am Nachmittag zwischen 15:00 und 16:00 Uhr ist.
Deshalb sind wir danach weiter zum nur 5 Minuten entfernten Sukuji Strand gefahren. Manuel war es bis dahin schon viel zu heiß und die Stimmung bei ihm etwas am Boden. Der Strand sah im ersten Moment sehr schön aus. Es gab viele Parkplätze und auch sehr viel Schatten durch die vielen Pinienbäume. Aber als wir näher gekommen sind, haben wir gesehen, dass gerade richtig Ebbe ist. Das Quallennetz, das die gefährlichen Würfelquallen abhalten soll, lag praktisch komplett auf dem Sand und es gab weit und breit kaum Wasser. Manuel wollte dann gar nicht mehr ins Wasser. Julian und Greg haben es zuerst versucht und sind etwas weiter nach hinten gelaufen, aber so richtige Badefreude ist nicht aufgekommen.
Wir haben uns dann noch ziemlich viel mit dem Thema Würfelquallen beschäftigt, weil wir sehr viele Leute gesehen haben, die einfach im Bikini oder in Badehose und ohne jegliche Schutzmaßnahmen ins Wasser gegangen sind. Wir haben herausgefunden, dass die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr gering ist, von einer Würfelqualle erwischt zu werden, und dass es auf Ishigaki bisher insgesamt erst drei Todesfälle gab – ansonsten nur leichte Verletzungen.
Wir sind dann trotzdem lieber zurück zum Haus gefahren, weil es uns zu heiß war und wir nicht richtig baden konnten. Manuel ist im Kühlen geblieben, nachdem er duschen war und sich wieder etwas frischer gefühlt hat. Greg, Julian und Tina sind hier in der Nähe des Hauses an den Strand gegangen und dort noch ins Wasser. Auch dort haben wir zwei Touristen gesehen, die einfach nur in Bikini und Badehose schnorcheln waren, ohne sich Gedanken zu machen. Wir sind dann in unserer kompletten Ausrüstung – also mit Badeschuhen, Badeleggings und Badeshirt – ins Wasser und richtig tief hineingegangen. Das Wasser war allerdings sehr warm, gefühlt 30 bis 32 Grad, und viel zu sehen gab es leider nicht. Aber zum Glück auch keine Würfelquallen.
Danach sind wir zurück, haben alle geduscht, uns frisch gemacht und noch ein bisschen Pause eingelegt. Später sind wir zum Essen gefahren – in das eine der zwei Restaurants, die im Umkreis von 20 km abends überhaupt geöffnet haben. Danach ging es noch in das andere kleine Restaurant, um dort einen Crêpe zu essen, der sehr lecker aussah.
Jetzt liegen wir gemütlich im Bett. Heute Nacht dürfen Julian und Manuel in den richtigen Betten schlafen, und Greg und Tina schlafen auf den Tatami-Matten. Gute Nacht.










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